04.07.2007
Demokratie vor Ort entwickeln
Zehn lokale Aktionspläne für die Berliner Präventionsarbeit »Jugend für Demokratie und Toleranz«
Da Rechtsextremismus, Intoleranz und Gewalt dauerhafte Herausforderungen für unsere Gesellschaft sind, hat die Bundesregierung mit dem Jahr 2007 ein neues Bundesprogramm »Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie« eingerichtet. Größter und finanzstärkster Bestandteil dieses Bundesprogramms ist die Förderung von „Lokal integrierten Strategien“, mit denen im kommunalen Rahmen wirksame Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entwickelt und umgesetzt werden sollen.
In Berlin werden im Rahmen dieses Programms in zehn ausgewählten Regionen die Entwicklung und Umsetzung von lokalen integrierten Strategien mit Bundesmitteln gefördert. Das Land Berlin hat im Rahmen des Landesprogramms »respectABel« dabei die Aufgabe übernommen, die Projektträger bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Lokalen Aktionspläne in verschiedenen Phasen zu begleiten und zu coachen. Nach Abschluss der Entwicklungsphase werden ab dem 1. Juli 2007 Träger und Akteure mit der Umsetzung der lokalen Aktionspläne in den verschiedenen Berliner Bezirken beginnen.
Aus diesem Anlass lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Berliner Aktionsprogramm »respectABel« zu einer gemeinsamen öffentlichen Auftaktveranstaltung ein. Dabei sollen die Erfolgsbedingungen für lokale Strategien gegen Rechtsextremismus diskutiert werden: Welche Aufgaben haben Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Initiativen? Welche Lehren müssen aus den Erfahrungen im Rahmen des Ende 2006 ausgelaufenen Bundesprogramms für die Weiterarbeit gezogen werden? Wie kann eine gelingende Vernetzung der verschiedenen Akteure bei der Umsetzung von lokalen Aktionsplänen gewährleistet werden? Diese und weitere Fragen sollen im Kontext der Berliner Situation erörtert werden.

Programm:

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss